Sommernachtstraum / Mondfinsternis 2018

Am Freitagabend konnte man die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts beobachten. Auf dem Petersberg trafen ab 20:00 Uhr nach und nach die Fotografen und die „Nur-Beobachter“ ein. Die warmen Temperaturen und das bevorstehende Ereignis zauberten einen ganz besonderen Moment hervor.
Zuerst dachte ich noch wie faszinierend die Wolkenbildung auf dem ersten Foto aussieht. Doch je später es wurde, umso trauriger wurde die gesamte Stimmung auf dem Berg. Der Mond blieb bis 22:00 Uhr hinter einer Wolkenwand verschwunden. Und dann endlich, ganz langsam, kamen die ersten Konturen des Blutmondes zum Vorschein. Später kam doch tatsächlich der Mars dazu.
Am Ende entschied ich mich für ein paar Doppelbelichtungsfotos. Ich mag die Kombination aus „Vorder- und Hintergrund“. So kann man mehrere Orte, nämlich die vor der Kamera und die hinter der Kamera, auf einem Foto darstellen.